
Sylvia Schramm wuchs in Hamburg auf und begeisterte sich schon früh für Kunst und Mode. Nach dem Abitur studierte sie Modedesign und bereiste viele Jahre als Einkäuferin und Designerin die Welt.Die Künstlerin interessiert die Brücke zwischen der Kunst und Mode.
Besonders inspiriert sie die Bedeutung der Kleidung und das Sichtbarmachens der oberflächlichen Wahrnehmung beim wichtigsten Moment eines Designers - der Fashion Show.Unter dem Thema „ART ‘N‘ SHOW“ hat sie als Künstlerin ihre reichen Ideen in digitale Malerei auf Metall umgesetzt und zeigte 2015 erstmalig ihre großformatigen Arbeiten auf 500 m² in der Fabrik der Künste, Hamburg. Inzwischen hat sie an begehrten nationalen und internationalen Messen und Ausstellungen teilgenommen und kommt nun - nach drei Jahren - wieder, um ihre neuen Arbeiten in einer zweiten Soloausstellung zu zeigen. Ihre künstlerische Stilrichtung ist, nach vielen Jahren der „Realen“ Malerei, nun die Digitale Malerei, die sie in einer Art Aquarelltechnik sehr künstlerisch am Tablet erarbeitet. Mittels verschiedener Spezial Verfahren auf Metallplatten entstehen ausdrucksstarke Werke, denen das Spiel mit der Reflektion des Metalls besondere Spannung verleiht. „Gewichtig“ in Eisen gerahmt, bleiben Sylvia Schramms Arbeiten einzigartige Unikate.

Die Fabrik der Künste zeigt eine Fortsetzung der Serie HUMANIMALS von Sebastian Unterrainer. Mit der Ausstellung TOUCHED geht er noch einen Schritt weiter und baut seine Tierdarstellungen aus den eigenen Finger- und Handabdrücken zusammen.

Mit seinen großformatigen abstrakten Gemälden schafft Leon Laloi Bildwelten, die ohne feste Motive auskommen. Farbe, Bewegung und Komposition stehen im Mittelpunkt und eröffnen Raum für persönliche Wahrnehmung und eigene Interpretationen.

© Justus von Karger
Die Ausstellung FREMDKÖRPER bringt vier künstlerische Positionen zusammen, die genau diese Reibungsflächen ausleuchten. Im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und systematischer Fremdbestimmung, zwischen radikaler Verletzlichkeit und der Sehnsucht nach Kontrolle untersuchen die Künstler*innen das, was wir zeigen, und das, was wir längst in uns tragen.

May Aurin wuchs in einer Familie auf, in der Kreativität den Alltag prägte. Sie malt, seit sie denken kann. Nach über 30 Jahren als Creative Director und Illustratorin widmet sie sich heute ganz der Malerei.