
Unter dem Titel "Hamburger Strich" war ursprünglich für März eine große Ausstellung der besten Cartoonisten der Stadt in der Fabrik der Künste geplant.
Maren Amini, Bettina Bexte, Henning Christiansen, Tim Oliver Feicke, Teja Fischer, Kai Flemming, Katharina Greve, Huse, Dorthe Landschulz, Piero Masztalerz, Til Mette, Jan Rieckhoff, Tobias Schülert, Wolfgang Sperzel, Tetsche und Miriam Wurster - 16 Hamburger Zeichner und Zeichnerinnen, die sich ihren Namen bei den großen und noch größeren Magazinen Deutschlands hart erarbeitet haben, wie z.B. bei stern, Spiegel, SZ, Handelsblatt oder Titanic. Ihre gemeinsame Qualifikation: Sie sind der Stadt als Heimathafen oder Arbeitsplatz aufs Innigste verbunden. Sie alle haben sich zusammengeschlossen, um aus Hamburg das Tor zum Witz zu machen - dann kam Corona und alles wurde anders.
Da aufgeschoben nicht aufgehoben ist und Kreativität ihre Stärke, haben die Künstler kurzfristig umdisponiert und sich dem omnipräsenten Pandemiethema gestellt. Das Ergebnis zeigen wir - unter Einhaltung der gebotenen Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen - vom 14. - 31.Mai in der Fabrik der Künste. Wir bitten alle Besucher eine Schutzmaske zu tragen und sich an die Abstandsregeln zu halten.


Die Fabrik der Künste zeigt eine Fortsetzung der Serie HUMANIMALS von Sebastian Unterrainer. Mit der Ausstellung TOUCHED geht er noch einen Schritt weiter und baut seine Tierdarstellungen aus den eigenen Finger- und Handabdrücken zusammen.

Mit seinen großformatigen abstrakten Gemälden schafft Leon Laloi Bildwelten, die ohne feste Motive auskommen. Farbe, Bewegung und Komposition stehen im Mittelpunkt und eröffnen Raum für persönliche Wahrnehmung und eigene Interpretationen.

© Justus von Karger
Die Ausstellung FREMDKÖRPER bringt vier künstlerische Positionen zusammen, die genau diese Reibungsflächen ausleuchten. Im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und systematischer Fremdbestimmung, zwischen radikaler Verletzlichkeit und der Sehnsucht nach Kontrolle untersuchen die Künstler*innen das, was wir zeigen, und das, was wir längst in uns tragen.

May Aurin wuchs in einer Familie auf, in der Kreativität den Alltag prägte. Sie malt, seit sie denken kann. Nach über 30 Jahren als Creative Director und Illustratorin widmet sie sich heute ganz der Malerei.