
Armin Mueller-Stahl ist als renommierter Schauspieler international bekannt. Seine künstlerische Begabung beschränkt sich jedoch nicht auf die Schauspielerei, sondern umfasst auch das Musizieren, Schreiben und Malen. Seit über 50 Jahren widmet er sich der Malerei, die er in ihrer Freiheit und Unbeschwertheit als Ausgleich zu seiner beruflichen Arbeit als Schauspieler empfindet.
Nachdem seine Malerei zunächst von der Kunstszene unbeachtet bleibt, stellt sich seit der ersten Ausstellung 2001 im Filmmuseum Potsdam beachtlicher Erfolg und öffentliche Anerkennung ein. Heute befinden sich Werke von Armin Mueller-Stahl in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland.
In den letzten Jahren nimmt die Malerei einen immer größeren Raum im Leben des vielseitig begabten Künstlers ein. Seine Bildwelten sind spannende, heitere, zweitweise auch ironische Auseinandersetzungen mit Gesehenem und Erlebtem, wobei die Menschendarstellung eine zentrale Rolle spielt. In Zeichnungen, Gemälden und Aquarellen portraitiert er immer wieder die Menschen in seiner Umgebung. Dabei ist das genaue Beobachten für ihn als bildenden Künstler – sowie auch als Schauspieler - von großer Bedeutung um das Wesen einer Figur herauszuarbeiten und umzusetzen.

POSITION. Ausstellung und Forum ist eine Veranstaltungsreihe des Berufsverbands Bildender Künstler*innen Hamburg. Die Ausstellung präsentiert jährlich die künstlerischen Positionen der neuen Mitglieder des Verbandes anhand ihrer Werke. Das Forum bietet Abendveranstaltungen zu aktuellen kulturpolitischen Themen und relevanten Ideen und Haltungen. Der Berufsverband Bildender Künstler*innen vertritt regional und bundesweit die berufsspezifischen Interessen von professionell arbeitenden Künstler*innen.

Saba Soleymani
Zāl, eine bedeutende Figur aus Ferdowsis Schāhnāme, ist ursprünglich ein männlicher Held der persischen Mythologie. In dieser Werkserie wird Zāl erstmals als Frau gedacht – eine bewusste Verschiebung, die traditionelle Vorstellungen von Geschlecht und Heldentum infrage stellt. Im Schāhnāme, steht Zāl für Weisheit, Mut und Widerstandskraft. Wegen seines weißen Haares wird er als Kind verstoßen und vom mythischen Vogel Simurgh aufgezogen. Sein Leben ist geprägt von der Suche nach Zugehörigkeit und dem Ringen um den eigenen Platz zwischen menschlicher Welt und Mythos.

Mit seinen großformatigen abstrakten Gemälden schafft Leon Laloi Bildwelten, die ohne feste Motive auskommen. Farbe, Bewegung und Komposition stehen im Mittelpunkt und eröffnen Raum für persönliche Wahrnehmung und eigene Interpretationen.

Die Fabrik der Künste zeigt eine Fortsetzung der Serie HUMANIMALS von Sebastian Unterrainer. Mit der Ausstellung TOUCHED geht er noch einen Schritt weiter und baut seine Tierdarstellungen aus den eigenen Finger- und Handabdrücken zusammen.