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11. – 21.Januar 2018

POSITION.  Forum/Ausstellung 2017/18

Neue Mitglieder. Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Hamburg  

Vernissage: 10.01.2018 19.00Uhr

Eröffnungsrede: Norbert Hackbusch (Kulturpolitischer Sprecher DIE LINKE,

Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft)


Öffnungszeiten: täglich von 16.00 – 19.00Uhr


POSITION. Forum / Ausstellung ist eine Veranstaltungsreihe des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Hamburg.
Die Ausstellung stellt die neuen Mitglieder des Verbandes mit ihren aktuellen Positionen vor.
Das Forum setzt sich an mehreren Abenden mit Themen der bildenden Kunst auseinander.
www.bbk-hamburg.de 

Gabriele Beitelhoff-Zeger. Kirsten Berg. Kerstin Bruchhäuser. Jacqueline Christiansen. Oliver Dohr. Felix Eckardt. Malwin Faber. Antonia Flachsenberg. Sabine Geddert. Maria Gibert. Susanne Helmert. Janet Hesse. Egon Ingwersen. Friederike Jürß. Petra Kempendorf. Erika Johanna Lomberg. Sibylle Mayr. Marion Meinberg. Sarah Mirza. Micha Mohr. Bianca Müllner. Susanne Pollach. Silja Ritter. Wiebke Schwarzhans. Sabina Simons. Priska Streit. Frederik Vidal. Anja Weyer.

Programm:

Donnerstag, 11.01.
19.00 Uhr Kultur macht stark (Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung
und Forschung zur kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche)
BBK-Künstlerinnen berichten von Erfahrungen mit eigenen Projekten.
Iris Albrecht: „Komm ins Bild- Versuchungen“
Satu Helena Schneider: „Klostergarten - Urban Gardening“

Sonntag, 14.01.
16.00 Uhr Führung durch die Ausstellung

Montag, 15.01.
19.00 Uhr Kunst, Kritik und Stadt - künstlerische Perpektiven auf die
Stadtentwicklung
Vortrag von Prof. Dr. Volker Kirchberg und Patricia Wedler (beide: Institut
für Soziologie und Kulturorganisation, Fakultät Kulturwissenschaften,
Leuphana Universität Lüneburg)

Mittwoch, 17.01
19.00 Uhr fair play - Die Notwendigkeit der Ausstellungsvergütung
Vortrag von Priska Streit (ehem. Vorstandsmitglied des Bundesverbandes
Bildender Künstlerinnen und Künstler)

Freitag, 19.01.
19.00 Uhr Auftragskunst – Geschichte und Gegenwart eines umstrittenen
Phänomens
Über Kuratoren, Sammler und andere Auftraggeber
Vortrag von Wolfgang Ullrich (Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler)

Sonntag, 21.01.
16.00 Uhr Führung durch die Ausstellung

 

Eintritt für Ausstellung und Programm ist frei.



Kuration, Konzeption und Organisation: Alfred Stephan Mattes und Monika Schröder (Vorstand des BBK Hamburg)

Wir danken allen Künstlern und Vortragenden für ihre Mitwirkung.
Außerdem danken wir folgenden Sponsoren für die Unterstützung des Projektes:


30.Januar – 04.Februar 2018

„Neue Märchen“ - ein Projekt der HAW Hamburg

(Hochschule für Angewandte Wissenschaften)

Vernissage: 30.Januar 19.00Uhr

Welche Geschichten würden uns Märchen erzählen,  schriebe man sie heute?

Über 30 Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
haben diese Frage aufgegriffen und das Genre der Märchenerzählung neu
interpretiert und illustriert. In Zusammenarbeit der Kurse „Creative
Writing“ von Prof. Wolfgang Hegewald und „Buchillustration“ von Prof. Bernd
Mölck-Tassel sind moderne Märchenwelten entstanden, die in stilistisch
vielfältigen Illustrationen zu sehen sind.


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04.Februar 2018

Live-Konzert der „Analogue Birds“
„LOST and SOUND“

 

Einlass: 19.30 Uhr

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: € 10,-

 

Analogue Birds steht für außergewöhnliche Klangwelten und treibende Beats auf höchstem Niveau.

Im musikalischen Mittelpunkt steht das Didgeridoo, Instrument der australischen Ureinwohner, das durch die mitreißende Spielweise und Performance vom Zuhörer vollkommen neu erlebt wird.

Pulsierendes Schlagzeug und erdiger Bass erzeugen dazu treibende Rhythmen, runde Subbässe und sperrige Effektflächen. Perkussions- , Maultrommeleinlagen und der Einsatz von Live-Looping bilden das musikalische I-Tüpfelchen des Zusammenspiels der Musiker. Die arabische Kurzhalslaute Oud und effektverzierte Gitarrensounds steuern der Musik die lyrische Verzierung bei.

Im energiegeladenen Austausch erschafft die Band so „unerhörte“ Musik für Ohr, Herz und Tanzbein.

Die “Birds” wurden vom Bayerischen Jazzinstitut für das Bayerische Jazzweekend als Headliner auserkoren und galten dem Bayerischen Rundfunk als Publikumsliebling, und der Mittelbayerischerischen Zeitung als Sahnehäubchen der Grossveranstaltung.

In die Endrunde des Creole Weltmusikwettbewerbs hat die Band, laut Jury vollkommen neuartige musikalische Aspekte eingebracht.

Mal als Backing Band von Damo Suzuki (CAN), mal als Headliner des Weltmusik-Festivals Loshausen oder Co-Headliner des Dornstadt Open-Airs, überzeugten sie das Publikum davon, wie hör- und tanzbar man Weltmusik, Jazz, Rock, Dancehall und Breakbeats miteinander verbinden kann.


16. – 18. März 2018

Ausstellung zum Thema „Schizophrenie und Kunst“

Vernissage: 16. März 2018, 18:00 Uhr

Öffnungszeiten: am 17. und 18. März 2018: 11:00 – 18:00 Uhr

Der Zusammenhang zwischen Geisteskrankheiten und Genialität wird schon in der Antike von Philosophen, Dichtern und Literaten –Platon 427-347 v.Chr., Demokrit 460-370 v.Chr.- immer wieder hervorgehoben.

1884 beschreibt der Turiner Psychiater Cesare Lombroso in seinem Buch „Genio e follia“ (Genie und Irrsinn) den Wahnsinn als Quelle außergewöhnlicher künstlerischer Begabung.

Der französische Psychiater Paul Meunier (Pseudonym: Marcel Réja) würdigte in seinem Buch „L‘art chez les fous“ (Die Kunst der Verrückten) die Werke seiner Psychiatrieinsassen, sowohl unter diagnostischen, als auch unter ästhetischen Gesichtspunkten.

Erst die Veröffentlichung der Bücher „Ein Geisteskranker als Künstler“ von Walter Morgenthaler, 1921 und „Bildnerei der Geisteskranken“ von Hans Prinzhorn, 1923, trafen den damaligen Zeitgeist und wirkten gesellschaftlich verändernd.

Die emotionale Anmutungsqualität der so veröffentlichten Bilder jahrzehntelanger Anstaltsinsassen erzeugte geheimnisvolle Anziehungskraft, inspirierte Künstler, wie Paul Klee, Oskar Schlemmer, Pablo Picasso, Alfred Kubin und beeinflussten auch Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner. Es finden sich z.B. direkte Bezüge in den Arbeiten von Max Ernst zu den Werken der von Prinzhorn vorgestellten Psychiatrieinsassen-Künstler.

Diese Außenseiter-Kunst wurde mit ihrer „ursprünglichen Ausdruckskraft“ als eine unverfälschte Kunst, frei von allem akademischen und bildungsbürgerlichen Ballast empfunden.

Bis zur Psychiatriereform in der Bundesrepublik Deutschland 1971 – 1975, wurden Geisteskranke, der sich bis dahin entwickelten Wohlfahrtspolitik folgend, im Sinne der klassischen „Wegsperrtradition“ in psychiatrischen Krankenhäusern, psychiatrischen Anstalten/Irrenanstalten, außerhalb der Ballungszentren der Bevölkerung und getrennt von den Krankenhäusern aller übrigen medizinischen Disziplinen interniert. Seit der Psychiatriereform ist ein zunehmend offener, gesellschaftlicher Diskurs mit der Kunst Schizophrener möglich. Die weiterführende wissenschaftliche Bearbeitung und Entwicklung der vielen Leitsymptome einer Schizophrenie und die Entwicklung neuer Psychopharmaka ermöglichen vielen Geisteskranken heute eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

In der Ausstellung „Schizophrenie & Kunst“ werden aus dem Nachlass von Rüdiger H. Breitbart über 250 Werke themenbezogen gezeigt.

Rüdiger H. Breitbart wurde am 30.03.1941 in Kolberg geboren und verstarb am 24.06.2002 in Westerstede.

Die ersten Zeichen der Schizophrenie Erkrankung zeigten sich schon im 16./17. Lebensjahr – hier beginnt auch seine schöpferische Kreativität. Im Gegensatz zu den künstlerischen Arbeiten der jahrzehntelangen Psychiatrieinsassen, handelt es sich bei der Kunst von Rüdiger H. Breitbarts um spontane Arbeiten in der Zeitspanne von 1956/1957 bis ca. 1975 der Entwicklung seiner Schizophrenie. Rüdiger H. Breitbart war nur gelegentlich stationär, eine Behandlung fand nur sporadisch statt.

Aus dieser besonderen Situation heraus, gelingt es Rüdiger H. Breitbart durch seine Werke den Betrachter an den Rand seiner bizarren Lebenswelt mitzunehmen. Der Betrachter bekommt hierdurch eine Ahnung der Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz, er spürt das verzweifelte Ringen des Erkrankten, sein verlorenes Selbst und seine alte Ordnung wiederzufinden.


21. – 23.April 2018

Ausstellung der Künstlerin Sylvia Schramm

Vernissage: 21.April 18.30Uhr

Öffnungszeiten: 11.00 – 18.00Uhr

 

Sylvia Schramm wuchs in Hamburg auf und begeisterte sich schon früh für
Kunst und Mode. Nach dem Abitur studierte sie Modedesign und bereiste viele
Jahre als Einkäuferin und Designerin die Welt.

Die Künstlerin interessiert die Brücke zwischen der Kunst und Mode.
Besonders inspiriert sie die Bedeutung der Kleidung und das Sichtbarmachens
der oberflächlichen Wahrnehmung beim wichtigsten Moment eines Designers –
der Fashion Show.

Unter dem Thema „ART ‘N‘ SHOW“ hat sie als Künstlerin ihre reichen Ideen in
Digitale Malerei auf Metall umgesetzt und zeigte 2015 erstmalig ihre
großformatigen Arbeiten auf 500 m² in der Fabrik der Künste, Hamburg.
Inzwischen hat sie an begehrten nationalen und internationalen Messen und
Ausstellungen teilgenommen und kommt nun - nach drei Jahren - wieder, um
ihre neuen Arbeiten in einer zweiten Soloausstellung zu zeigen.

Ihre künstlerische Stilrichtung ist, nach vielen Jahren der „Realen“
Malerei, nun die Digitale Malerei, die sie in einer Art Aquarelltechnik sehr
künstlerisch am Tablet erarbeitet. Mittels verschiedener Spezial Verfahren
auf Metallplatten entstehen ausdrucksstarke Werke, denen das Spiel mit der
Reflektion des Metalls besondere Spannung verleiht.  „Gewichtig“ in Eisen
gerahmt, bleiben Sylvia Schramms Arbeiten einzigartige Unikate.

 

www.sylviaschramm-art.com




 

10. - 21. Mai 2018

»Urban Moments«
Fotoausstellung von Marcello Togni, Paris  
Jazz-Konzert des Schweizer Trompeters Franco Ambrosetti mit dem polnischen Pianisten Vladyslav Sendecki
in Kooperation mit der Galerie Jens Goethel

Vernissage: Mittwoch den 09.05.2018 19.00 Uhr



Einführung & Talk: Sarah Seidel (Jazz/NDR Info Jazz)


Konzert: Donnerstag den 10.05.2018 20.00 Uhr


30. Mai bis 01.Juli 2018

„Mythos Kunstfälschung“

Ausstellung und Dokumentation


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21.August – 15.September 2018
„Unter aller Sau“

Cartoons, Objekte und andere Kostbarkeiten der stern-Cartoonisten Til Mette & Tetsche


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28. – 30.September
Art goes public – Kunstprojekt


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05. – 14.Oktober 2018
„Himmel – Hölle – Nichts?“

Kunstprojekt zum Thema Weltreligionen


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18. – 21.Oktober 2018
Ausstellung des Künstlers Peter Reitberger


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26. – 28.Oktober 2018
Ausstellung der Künstlerin Lilo Schmidt-Wiedenroth


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06. – 09.Dezember 2018
Ausstellung der Hamburger Aquarellwerkstatt